Vom Singen und Spielen zur Analyse und Reflexion

Eine Dokumentation anläßlich der 50. Arbeitstagung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung
zusammengestellt von Helga de la Motte-Haber und Julia Gerlach

94 S., br., Großformat 20,2 x 27 cm, durchgehend mit Abb.
früherer Ladenpreis 15,00 EUR

Der Band dokumentiert anhand von Archivunterlagen, Originalkorrespondenz, zeitgenössischen Presseberichten und Kommentaren die Entwicklung des Darmstädter Instituts für Neue Musik und Musikerziehung von seiner Gründung 1947 bis 1995 und schlägt dabei den Bogen von dem ursprünglichen Bestreben des Kreises um Fritz Jöde, die Jugendmusikbewegung im Nachkriegsdeutschland zu restituieren, über die Kontroverse zwischen Theodor W. Adorno und Erich Doflein um die Standortbestimmung der Musikpädagogik in den fünfziger Jahren, die von Rudolph Stephan betriebene ›musikologische Unterwanderung‹ in den Sechzigern und die Abwehrkämpfe gegen die Politisierungsansprüche der Achtundsechziger bis zum pluralistischen Nebeneinander und zur wechselseitigen Befruchtung von Avantgarde, Jazz und frei improvisierter Musik.

Auf knappstem Raum läßt dieses anregende ›Bilderbuch‹ ein halbes Jahrhundert musikalischer Zeitgeschichte lebendiger erstehen als so mancher dickleibige Wälzer.

 

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