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Matthias Ningel: Lord Berners’ Lieder

Eine intertextuelle Untersuchung

193 S., PDF

Der Komponist und Universalkünstler Lord Berners (1883–1950) zählt sicherlich zu den exzentrischsten Gestalten im Künstlerkreis des zwanzigsten Jahrhunderts. Neben heiteren Trauermärschen und grotesken Walzern, finden sich in seinem Œuvre Lieder, in denen Tierlaute auf das Klavier übertragen, Nursery-Rhymes mit Sea-Shantys gekreuzt und grünäugige Dodos oder rote Nasen besungen werden. Hierzu kombiniert er verschiedene Stilistiken, überrascht mit musikalischen Zitaten, setzt Altes zu Neuem in Beziehung und Seriöses zu Komischem.

Eine Annäherung an Berners’ Kompositionsstil ist Gegenstand dieser Analyse, deren Richtschnur die Frage nach der intertextuellen Gestaltung des Werks ist. Intertextualität bezeichnet die Gesamtheit aller Bezugnahmen von Texten auf andere Texte – von sehr universellen Aspekten wie Stilkonventionen bis hin zur expliziten Reminiszenz an einen individuellen Prätext. Zu deren Nachweis und Reflexion wird ein auf literaturwissenschaftlichen Theorien basierendes Analysewerkzeug zur Klassifizierung und Gewichtung unterschiedlicher musikalischer Texttypen erstellt.

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