Wolfgang Molkow: Wenn die Musik nicht wär'

Ernst von Wolzogen: Der Kraft-Mayr, Franz Werfel: Verdi – Roman der Oper und Hermann Hesse: Das Glasperlenspiel

(Caprices Bd. 10 · Musik im Roman [3])
64 S., Pb.

Ernst von Wolzogen, der Autor des Kraft-Mayr, der sich gerne mit Fontane verglich (»Auch ich bin Realist mit ironischer Grundstimmung«), nähert sich seinem Genius Franz Liszt nicht mit Pathos – von dem ja die Liszt’sche Musik, aber auch die Lisztliteratur der Jahrhundertwende überquillt –, sondern mit Humor. Franz Werfels »ungetrübte Leidenschaft« für den italienischen Opernmeister ist zwar unzeitgemäß, leitet aber tatsächlich ab 1926 die Verdi-Renaissance ein. Der bildmächtige Künstlerroman bleibt ein Dokument glühender Einfühlung in eine Opernwelt voll unerbittlicher Wahrheitssuche. Dagegen erscheint Hermann Hesses Glasperlenspiel – ein »Ludus tonalis« alter Musik – als mattes »Science Fiction der Innerlichkeit«.

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