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H.-K. Jungheinrich: Unser letztes Musikjahrhundert

Hg. von Rainer Peters
208 S. frz. br.

»Es wird nichts mehr vergessen«, konstatiert Hans-Klaus Jungheinrich zu Beginn seines »Jahrhundert«-Buchs, bescheinigt der Welt ein eidetisches Musikgedächtnis und unternimmt einen ganz individuellen Versuch, die in einem üppigen Säkulum angestaute Überfülle an musikalischen Werken, Entwicklungen und Stilen erzählerisch zu entwirren. Unvoreingenommener Kunstbetrachter auf der Höhe und am Puls der Zeit, erweist er sich dabei als »Spezialist für alles«, ist fasziniert von der Darmstädter Avangarde (der er selbst temporär angehört), nimmt sich aber doch die Freiheit, Britten und Henze, Strauss- und Puccini-Opern zu bewundern, blickt zudem mit Achtung und Kennerschaft auf Jazz und Pop. Seine Texte sind durchsetzt mit meist überraschenden, stets erhellenden literarisch-philosophisch-zeitbetrachtenden Assoziationen; sein Schreibstil ist von einer Virtuosität, die aus der (Er-)Kenntnisfülle kommt.

Hans-Klaus Jungheinrich (1938–2018), geboren in Bad Schwalbach, aufgewachsen in Frankfurt am Main, Musikstudium (Dirigieren, Klavier, Komposition) in Darmstadt und Salzburg. Ab 1960 als Musikpublizist und Rundfunkautor tätig. Von 1968 bis 2003 Feuilleton-redakteur und Musikkritiker bei der Frankfurter Rundschau und freier Autor. Er veröffentlichte eine Reihe von Büchern, zuletzt eines über Smetana.

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erscheint am 4. März 2021

 

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